Live-Übersetzung · Stand 11. August 2026

Eine Teams-Besprechung live übersetzen

Teams kann Live-Untertitel übersetzen, aber nur mit der passenden Lizenz und wenn die IT es im Tenant freigibt. Für Besprechungen, die ein Kunde hostet, oder wenn die Lizenz fehlt, brauchen Sie einen anderen Weg. Hier beides: was Teams selbst kann und wie es ohne Teams-Einstellungen geht.

Was Teams selbst kann

Übersetzte Live-Untertitel gehören zu Teams Premium, einer kostenpflichtigen Zusatzlizenz. Für den Dolmetscher-Agenten von Microsoft, der Sprache live übersetzt, braucht es eine Microsoft-365-Copilot-Lizenz. In beiden Fällen steuert die IT im Tenant, wer die Funktion nutzen darf.

Hat Ihr Unternehmen diese Lizenzen und ist die Funktion freigeschaltet, nutzen Sie sie. Das ist der bequemste Weg innerhalb der eigenen Organisation.

Wo das nicht weiterhilft

In Besprechungen, die eine andere Organisation hostet, gelten deren Einstellungen, nicht Ihre. Ohne Premium- oder Copilot-Lizenz gibt es keine übersetzten Untertitel, und eine Lizenz nur für ein paar Meetings mit internationalen Partnern ist für viele Abteilungen schwer zu begründen.

Dazu kommen die Bot-Regeln: Seit Juni 2026 markiert Teams externe Meeting-Bots als nicht verifiziert und verschiebt sie im Wartebereich in eine eigene Gruppe. Der Organisator muss sie ausdrücklich zulassen. Notiz-Tools, die als Bot beitreten, hängen damit von dieser Freigabe ab.

Die Alternative: Konvo auf dem eigenen Rechner

Öffnen Sie Konvo, wählen Sie die gesprochene Sprache und Ihre Zielsprache (die Sprache, in der Sie mitlesen), drücken Sie Start und treten Sie der Teams-Besprechung bei. Die Übersetzung erscheint, während gesprochen wird, und bleibt danach als durchsuchbares Protokoll auf Ihrem Gerät.

Im Tenant wird nichts installiert, und es tritt kein Bot der Besprechung bei. Konvo liest den Ton Ihres Rechners und Ihr Mikrofon, deshalb ist es egal, ob Teams als Desktop-App oder im Browser läuft und wer die Besprechung hostet.

Antworten in der Sprache der anderen

Sprechen Sie Ihre Antwort auf Deutsch ein: Konvo übersetzt sie und liest sie in der Sprache der Gegenseite laut vor. Die meisten Übersetzungstools beherrschen nur die eingehende Richtung.

Was es nicht kann

Häufige Fragen

Brauche ich Teams Premium oder Copilot?
Nein. Konvo braucht weder Teams Premium noch eine Copilot-Lizenz, nur ein Konvo-Konto (gratis rund 30 Minuten, Pro 9 $ pro Monat für rund 25 Stunden). Es gibt keine Teams-App, die freigegeben werden muss, und keine Tenant-Berechtigung. Es gelten nur die üblichen Regeln Ihres Unternehmens für die Installation von Software.
Funktioniert es mit Teams im Browser?
Ja. Konvo liest den Systemton, deshalb spielt es keine Rolle, ob Teams als Desktop-App oder in einem Browser-Tab läuft.
Was ist, wenn in der Besprechung Deutsch und Englisch gemischt gesprochen wird?
Wählen Sie als Eingabesprache „Mixed“. Konvo erkennt dann bei jedem Satz automatisch die Sprache, auch wenn mitten im Gespräch gewechselt wird. Abgedeckt sind Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Russisch, Japanisch und Hindi. Für andere Sprachen gibt es den Ultra-Modus: Er erkennt jede Sprache satzweise, mit 1–3 Sekunden Verzögerung und höherem Credit-Verbrauch.
Müssen die anderen Teilnehmer davon wissen?
Sagen Sie es ihnen. Konvo ist als Übersetzungshilfe gedacht, nicht als heimlicher Rekorder. In Deutschland ist das Aufnehmen des nicht öffentlich gesprochenen Wortes ohne Einwilligung strafbar (§ 201 StGB). Am einfachsten ist ein kurzer Hinweis zu Beginn der Besprechung.

Im nächsten Meeting ausprobieren

Rund 30 Minuten gratis, keine Kreditkarte nötig. Danach 9 $ pro Monat.

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